Amerikanische Notenbank FED plant drastische Gebuehrensenkung bei Debit Karten und Kreditkarten

Die amerikanische Notenbank FED (Federal Reserve Board of Governors) plant eine deutliche Reduzierung der Gebühren für Debitkarten und Debit Kreditkarten. Ob die dratischen Einschnitte auch für normale Kreditkarten gelten sollen, ist noch nicht klar.
Betroffen davon sind insbesondere die großen Debitkarten Systeme VISA und Mastercard und natürlich die Banken.
Bisher ist es so, dass der Kunde, der mit der Kreditkarte eine Ware bezahlt, dafür keine Gebühren berechnet bekommt. Stattdessen muß der Händler, also die Akzeptanzstelle, an die Banken bzw. das Kreditkarten ausgebende Unternehmen und einer dazwischengeschalteten Clearingstelle einen festgelegten Prozentsatz des Zahlungsbetrages, oft sind das 1,5%, bezahlen. Dieser Betrag ist nicht der komplette Gewinn der Banken, denn sie müssen einen Teil davon an die Kreditkartenunternehmen abtreten
Die Pläne der FED sehen vor, diese Gebühr auf 12 Cent pro Transaktion zu begrenzen. Das würde eine drastische Einbuße in den Einnahmen von Banken und Kreditkarten Unternehmen bei Kreditkarten und Debitkarten bedeuten. Entsprechend sind die Kurse von Mastercard und VISA in der dritten Dezemberwoche nach bekannt werden der FED Pläne um rund 10% eingebrochen.
Nach einem Anhörungsverfahren der Öffentlichkeit, sollen die Pläne am 21. Juli 2011 in Kraft treten.

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